

Wie sich SPIEGEL-Autorin Anja Rützel von Dr. Emi das Gesicht mit Lasern löchern ließ
Foto: Maria Sturm / DER SPIEGEL
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Dr. Emi, das ist Deutschlands berühmteste Dermatologin. Für einen Selbstversuch ließ sich SPIEGEL-Autorin Anja Rützel von ihr das Gesicht perforieren.
Foto: Daniel Hinz / Breuninger / picture alliance
Emi Arpa, Mitte dreißig, ist so etwas wie die Leibschönheitsärztin der Promis und Influencerinnen – und längst selbst ein Star.
Ihr folgen in den sozialen Netzwerken Hunderttausende, sie besitzt eine eigene Beautylinie, ein Spa in einem Berliner Hotel und einen Pop-up-Store im KaDeWe.
Rützel lässt sich in der Berliner Praxis von Dr. Emi mit einem CO₂-Laser behandeln. Das soll die körpereigene Kollagenbildung anregen.
Foto: Maria Sturm / DER SPIEGEL
Auch ihr kosiger Name »Dr. Emi« suggeriere den Unterschied zu Beautyärztinnen, wie man sie früher sah, schreibt Rützel. Hier sei kein »Ehrfurcht gebietender Nasenskulpteur«, sondern »eine Freundin-ähnliche Vertrauensperson« am Werk.
schreibt Rützel über Dr. Emis Inszenierung, die auch in der Praxis gelingt:
Foto: Maria Sturm / DER SPIEGEL
schreibt Rützel.
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Doch das, was Rützel bei den insgesamt drei Laserrunden fühlt, scheint nicht in diese cremefarbene Welt zu passen:
Und noch etwas spürt Rützel auf dem Behandlungsstuhl: den gesellschaftlichen Druck, jung auszusehen – und gleichzeitig den Anspruch, diesem Druck als Feministin zu widerstehen.
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fragt sich Rützel.
Wie es Rützel nach der Behandlung ging – und ob Schönheit-OPs ihrer Meinung nach überhaupt feministisch sein können:
Foto: Anja Rützel / DER SPIEGEL
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