Jeder Mensch hat zehn Billionen Bakterien im Darm. Sie helfen beim Verdauen, schützen vor Krankheiten und produzieren Vitamine.
Menschen mit einer gestörten Darmflora sind anfälliger für Krankheiten und fühlen sich öfter schlapp.
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Durch die Ernährung können wir die Vielfalt der Darmbakterien beeinflussen.
Gut für die Mikroben sind Obst, Gemüse, Vollkorn, Nüsse, fermentierte Produkte wie Kimchi, Sauerkraut oder Joghurt.
Schlecht sind hochverarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte, Würste, Zucker und Weissmehl.
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Im Vergleich zur Darmflora bei indigenen Völkern sind in Europa viele Bakterien ausgestorben.
Forschende untersuchen deshalb, ob es einen Zusammenhang zwischen Bakteriensterben und Auftreten von Wohlstandskrankheiten gibt.
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Die Forschung steht am Anfang. An der Universität Zürich entsteht der erste Bakterientresor der Welt.
Die Hoffnung ist, dass auch andere Krankheiten geheilt werden können, etwa Diabetes, Arteriosklerose, Multiple Sklerose, Asthma, Demenz, Parkinson und gewisse Krebsarten.
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Unsere Autorin leidet an einem Reizdarmsyndrom. Sie hat sich einen Test bestellt, mit dem das Mikrobiom zu Hause analysiert werden kann.
Seitdem es diese Tests gibt, ist der Hype um die Darmflora explodiert. Viele fragen sich, ob sie für persönliches Versagen verantwortlich ist.