
Dieser Mann überlebt 8:33 Minuten unter Wasser
Alexei Moltschanow verlor einst seine Mutter im Meer. Jetzt taucht er selbst in die Tiefe. Ohne Sauerstoff.
Foto: Instagram/alexeymolchanov
Alexei Moltschanow verlor einst seine Mutter im Meer. Jetzt taucht er selbst in die Tiefe. Ohne Sauerstoff.
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Der Russe ist 34-facher Weltmeister im Apnoetauchen. Und das geht nun einmal nicht ohne Risiken, wobei Moltschanow diese eher kleinredet.
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Das klingt zuerst etwas ironisch, denn: Seine Mutter Natalia Moltschanowa, eine Pionierin des Sports, verunglückte 2015 vor Ibiza tödlich beim Apnoetauchen.
Um so tief wie möglich zu tauchen, bereitet er sich ein Jahr vor. Dazu gehören: Krafttraining, Stretching, Atemübungen, Flossentraining oder Intervall-Tauchgänge.
Foto: Instagram/alexeymolchanov
Mit einem einzigen, grossen Atemzug bringt er acht Liter in seine Lungen, dann beginnt er mit dem, was im Jargon «lung packing» heisst. Er nimmt «Schluck» um «Schluck» weitere Luft auf, bis er sein Limit erreicht. Dann taucht er mit kräftigen Beinschlägen ab, Arme über dem Kopf, um gegen den Auftrieb anzukommen.
Nach ungefähr 30 Metern wird der Auftrieb negativ, Moltschanow beginnt zu sinken und legt die Arme an den Körper. Bei 45 Metern piepst seine Uhr wieder. Er hat das maximale Tempo des freien Falls erreicht.
Auf dem Weg an die Oberfläche nimmt er die Arme wieder über den Kopf. Er arbeitet sich mit langsamen Fussschlägen hoch – nur ja keine Energie verschwenden. Immer wieder checken Taucher seinen Zustand, vor allem im finalen Teil. Denn ab da steigt die Gefahr, ein Blackout zu erleiden.
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